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Historisches

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  • Verheerende Feuersbrünste suchten die Stadt Calau im Laufe der Jahrhunderte heim

 

  • Die furchtbarsten wüteten in den Jahren 1658, 1664, 1665 und 1827

 

  • Bereits vor 1780 bestand ein organisierter Löschdienst aus den Einzelnen Handwerkern mit einer Löschspritze

 

  • Die Freiwillige Feuerwehr Calau wurde als eine der ältesten als Freiwillige Turnerfeuerwehr am 18. Oktober 1870 mit 56 aktiven Mitgliedern, die in Steiger-, Rettungs-, Spritzen-, Wasser- und Wachmannschaft eingeteilt waren, gegründet

 

  • Die Stadtspritze war bei der Kirchenwaage am alten Rathaus untergebracht

 

  • Durch Geldsammlungen konnte 1871 eine eigene Feuerspritze angeschafft werden

 

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  • Im Jahre 1886 wurde ein Gerätehaus vor dem Luckauer Tor errichtet

 

  • Die Wehr war war inzwischen auf über 100 Mann angewachsen

 

  • Die wurde bald von Nah und Fern zur Hilfe herbeigerufen

 

  • 1895 löste sich die Feuerwehr vom Turnverein und nannte sich selbstständig Freiwillige Feuerwehr

 

  • Durch Spenden von Calauer Bürgern und die Unterstützung der Feuersozietät konnte die Anschaffung einer Automobilspritze im Jahre 1924 ermöglicht werden

 

  • Diese befindet sich heute als Dauerleihgabe im Städtischen Feuerwehrmuseum in Eisenhüttenstadt

 

  • Am 15. Dezember 1933 wurde das gesamte Feuerlöschwesen der Polizei unterstellt

 

  • 1938 in Vorbereitung des 2. Weltkrieges wurden in Calau aus 14– bis 18 – jährigen Jugendlichen eine Hitlerjugendfeuerwehr und 1943 eine Mädchengruppe aufgestellt

 

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  • Durch Bombenangriffe während des Krieges gab es viele Einsätze in Berlin, BRABAG Schwarzheide und Cottbus

 

  • Am 20. April 1945 völliger Zusammenbruch des Feuerlöschwesens

 

  • mit der Genehmigung des sowjetischen Stadtkommandanten erfolgte am 26.02.1946 die Neugründung der Freiwilligen Feuerwehr Calau

 

  • Im Bestand waren das alte Löschfahrzeug LF 10 und eine Kleinmotorspritze TS 4

 

  • Im Juli 1959 erfolgte die Gründung der Arbeitsgemeinschaft „Junge Brandschutzhelfer“ durch Horst Senftleben, u. a. mit Dietmar Buhl, Reinhard Kalz, Fritz Müller, Ingolf Tomkowski als Kinder

 

  • Nach 1956 mit Verkündung des neuen Brandschutzgesetzes konnte neue Technik angeschafft werden:
    • LF 15
    • TLF 16
    • LF LKW – TS

           

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  • Anfang der sechziger Jahre wurde ein Teil des alten Gerätehauses abgerissen und drei neue Fahrzeugstellplätze mit zwei darüber befindlichen Wohnungen entstanden

 

  • In der Zeit gab es viele Waldbrände im Gebiet des Altkreises Calau und überörtlich 1957, 1959, 1960-1964 und 1983

 

  • Viele Einsätze in den sich ausbreitenden Braunkohletagebauen des Kreises

 

  • Vom 04. bis 12. Juli 1970 fanden Festtage zum 100 – jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Calau mit großer Anteilnahme der Bevölkerung statt

 

  • Seit dem Jahr 1983 gibt es auch eine Frauengruppe in der Wehr

 

  • Im Juli 1983 entstand der größte Waldbrand seit Menschengedenken in unserer Region (1200 Hektar im Raum Altdöbern / Chransdorf / Großräschen)

 

  • 1987 wurde eine Drehleiter (DL 30) in Dienst gestellt

 

  • Das Jahr der Wende brachte eine Veränderung in der Leitung der Feuerwehren

 

  • Die Abteilungen Feuerwehr im Volksppolizeikreisamt wurde aufgelöst, die Verantwortung für die Freiwillige Feuerwehr lag nun auf kommunaler Ebene

 

  • Gleichzeitig wurde der alte Kreisfeuerwehrverband Calau wieder gegründet

 

  • Zwischenzeitlich erhielt die Feuerwehr die schwere Aufgabe der Rettung von Menschen bei Verkehrsunfällen aufgebürdet

 

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  • Mit Stand vom Dezember 1990 verfügte die Wehr über eine umfangreiche Technik:
    • ein Tanklöschfahrzeug TLF 16 W 50 LA
    • ein Löschgruppenfahrzeug LF 16 – TS 8 W 50 L
    • ein Löschgruppenfahrzeug LF 8 – TS 8 LO in der Löschgruppe Altnau
    • eine Drehleiter DL 30 W 50
    • ein Rüstwagen RW 1 Unimog
    • ein Mehrzweckfahrzeug LKW LO 3000
    • ein Schlauchwagen SW 12 H 3 A
    • zwei Kräder

 

  • Ab dem 02. Juli 1991 erfolgte die Alarmierung der Feuerwehren von einer neu

 

  • Eingerichteten Leitstelle bei der Kreisverwaltung Calau und später beim DRK – Kreisverband Calau

 

  • Am 22. April 1994 wurde der Grundstein für das neue Feuerwehrdepot in jetziger Form gelegt

 

  • Fertigstellung war am 26. November 1994

 

  • Das125 – jährige Jubiläum unserer Wehr wurde am 16. und 17. September 1995 mit einem großen Festumzug, dem Kreisfeuerwehrtag des Landkreises Oberspreewald – Lausitz und vielen Vorführungen gefeiert

 

  • Ein neues Löschgruppenfahrzeug LF 16 / 12 wurde im Sommer 2000 aus Mitteln des Landkreises und der Stadt angeschafft und konnte von den Einsatzkräften im Sommer 2000 übernommen werden

 

  • Mit der Gemeindereform von 2003 werden alle zur Stadt Calau gehörenden Ortsfeuerwehren (Bolschwitz, Buckow, Calau, Craupe mit Schrakau, Gollmitz, Groß Jehser mit Mallenchen, Groß Mehßow mit Klein Mehßow, Kemmen mit Säritz, Saßleben mit Kalkwitz und Reuden, Werchow mit Cabel und Plieskendorf und Zinnitz mit Bathow) in der Freiwilligen Feuerwehr Calau vereinigt und geleitet

 

  • Mit dem 03. Juli 2004 wurde ein neuartiger Hubretter (TLK 23 – 12) in Dienst gestellt und löste somit die alte, vorhandene Drehleiter ab

 

  • Die Erneuerung der Haupteinsatztechnik war im November 2009 mit dem Kauf eines Tanklöschfahrzeuges TLF 20 / 40 SL aus Landes- und städtischen Mitteln abgeschlossen

 

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  • Mit dem Jahresabschluss 2011 zählt die Ortsfeuerwehr 106 Kameraden und Kameradinnen, davon:
    • 62 Leute in der Einsatzabteilung
    • 19 Leute in der Jugendfeuerwehr
    • 25 Leute in der Alters- und Ehrenabteilung

 

  • Mit dem Jahresabschluss 2012 zählt die Ortsfeuerwehr Calau 110 Kameraden und Kameradinnen

 


Quellen: Horst Senftleben (Erster Hauptbrandmeister)